Elke Sommer: Die offizielle Website - Lebenslauf
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Lebenslauf - Seite 01    


 

Elke Sommer kam am 5. November 1940 als Elke Schletz in Berlin-Spandau zur Welt. Sie war das einzige Kind von Renata Topp und Peter Schletz, einem evangelischen Pfarrer, der zu einem der ältesten deutschen Adelsgeschlechter gehörte.
Das Wappenzeichen derer von Schletz lässt sich bis ins Jahr 1225 zurückverfolgen, und damit ist Elke Sommer eigentlich eine Baroness von Schletz, ein Titel, auf den sie aber niemals Wert gelegt hat.

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1942 wurde die Familie aus Berlin ins fränkische Niederndorf in der Nähe von Erlangen evakuiert, eine idyllische Gemeinde, umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern, wo die Häuser rote Ziegeldächer hatten und auf den Schornsteinen die Störche nisteten, Motive, die sich später in vielen Gemälden von Elke Sommer wiederfinden sollten.


 

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Schon früh entwickelte die kleine Elke eine tiefe Liebe zur Natur und vor allem für Tiere. Es gab eine Zeit, in der sie ihr Zimmer mit zwei Hunden teilte, einer Katze, einem Igel, einem Meerschweinchen und zwei „zahmen“ Mäusen. Ihre Eltern hatten nichts dagegen, obwohl sie im gleichen Zimmer schliefen wie ihre kleine Tochter, vielleicht aber auch gerade, weil sie im gleichen Zimmer schliefen.


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Mit der Evakuierung aus Berlin ins Frankenland hatten sich die Lebensumstände der Familie Schletz dramatisch verschlechtert. Die Kirche von Pfarrer Schletz war zwar wunderschön und eine der ältesten Deutschlands, doch lebte die Familie in einer Kellerwohnung in einem winzigen Zimmer, und das Geld war so knapp, dass Elkes Mutter begann, für Fremde Wäsche zu waschen, um etwas dazuzuverdienen.


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Trotzdem reichte es zumeist nur für Kartoffeln und da auch nur für die kleinen, für die, die zu klein waren, um nach der Ernte regulär verkauft zu werden.
In dieser Zeit bekam die kleine Elke das schönste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens: Einen glänzenden roten Apfel, den ihr Vater gegen seine Armbanduhr eingetauscht hatte.


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